Österreichischer Wein - beliebter denn je

Wein hat in Österreich eine lange Tradition und ist untrennbar mit dem Brauchtum der jeweiligen Region verbunden. Doch genießt man je Bundesland unterschiedlich. So herrscht in einigen Regionen eher ein „Bier-Monopol“ - was in anderen Landstrichen aufgrund der Wein-Tradition undenkbar wäre.

 

Die Leidenschaft für Österreichischen Wein nimmt stetig zu. Was am Boden, den Rebsorten und natürlich vor allem an der Jahrtausende alten Tradition im Bereich Weinanbau sowie der Verfeinerung des Weins liegt.

 

Daher würde es an dieser Stelle den Rahmen sprengen, wenn wir auf alle Wein-Güter und - Marken eingehen wollten. Vias Vitae will informieren und über seine Partner zur Degustation animieren - denn auch hier lautet die Devise „Probieren geht über Studieren“.

Alles andere als Massenproduktion

Wein ist ein wesentlicher Teil der österreichischen Kultur - und das nicht nur, weil auch heute noch römische Kelleranlagen, Schlösser oder barocke Klöster Teil der österreichischen Weinproduktion sind.

 

Vielmehr ist es heute der Mix aus traditionellem, überliefertem Handwerk und experimentellen, „neuen Wegen“, die vor allem die Jungwinzer begeistert einschlagen. Gerade diese Kombination macht Österreich zu einem einem der spannendsten Weinländer.

 

Was auch daran liegt, dass aufgrund der weitestgehend familiären Winzerstrukturen, mit handwerklicher Produktionsweise und strenger Ertragsbegrenzung, österreichischer Wein keine Massenware sein will und kann. Gerade deshalb haben Österreichs Weine eigentlich immer ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis, was national wie international immer mehr Weinkenner begeistert.

 

Überzeugen Sie sich selbst. Werfen Sie einen Blick auf unsere Partner und anschließend in die Weinkarte.

Kurzinfo zu Wein in Österreich:

Rund 13.500 Winzer kultivieren in Österreich den Weinanbau und erzeugen Weine in allen Qualitätsstufen.

Zwei Drittel der österreichischen Weinanbaufläche sind mit weißen Rebsorten bestockt, 1/3 der Fläche mit Rotweinsorten - Tendenz steigend.

 

Niederösterreich bleibt mit über 60% das größte Weinbau betreibende Bundesland Österreichs, gefolgt vom Burgenland mit ca 27,0%, der Steiermark mit gut 10 % und Wien mit ca. 1,3%. Den größten Flächenanteil der übrigen Bundesländer nimmt Kärnten, gefolgt von Oberösterreich, Vorarlberg sowie Salzburg und Tirol ein.

(Quelle: oestreichwein.at)

Klima, Boden & Rebsorten

Aus gutem Grund - österreichische Rebsorten

26 weiße und 14 rote Rebsorten sind in Österreich für die Produktion von Wein zugelassen - wobei dem Weißwein immer noch die dominierende Rolle zukommt, der Rotwein-Anteil sich in den letzten Jahren aber stetig prozentual vergrößert hat.

 

In Österreich hat die Reb-Züchtung eine lange Tradition.

 

Die Rebsorten Traminer und Heunisch könnte man als Eltern des österreichischen Weins bezeichnen, ist doch der Traminer eine der ältesten europäischen Traubensorten.

Das gilt auch für den Heunisch, dessen Erbe die Basis für heutige Chardonnays, Riesling-Weine sowie vieler weiterer Sorten ist.

 

Österreichischer Wein heute

Weisswein

Derzeit sind ca. zwei Drittel der gesamten österreichischen Weinanbaufläche mit weißen Rebsorten bestockt, da der Boden hervorragende Lagen für international bekannte weiße Weinsorten wie Riesling, Pinot Blanc, Chardonnay oder Muskateller bieten.

Traditionell sind aber die „bodenständigen“ Rebsorten für Österreich am Wichtigsten.  Allen voran der Grüne Veltliner, der allein fast ein Drittel der nationalen Rebflächen ausmacht.

Rotwein

14 rote Rebsorten werden aktuell auf ca. 1/3 der österreichischen Weinanbaufläche bepflanzt. Besonders der Zweigelt erfreut sich hoher Beliebtheit, weil er eine eigenständig österreichische Züchtung ist. Aber auch andere „typisch österreichische“ Rote, wie z.B. Blaufränkisch oder St.Laurent, sorgen qualitativ weltweit für Furore - auch, da diese „Österreicher“ als Cuvée (z.B. mit Cabernet Sauvignon oder Merlot) überzeugen.

Wertvolle Erde, ideales Klima

Die Herkunft eines Weines, die Art seines „Ausbaus“ und vor allem die Beschaffenheit des Bodens auf dem die Trauben reifen (…und wir wollen die klimatischen Verhältnisse nicht vergessen…) sind die grundlegenden Faktoren, die über die Qualität eines Weines entscheiden. Manche Menschen beschreiben dieses Zusammenspiel auch als „Terroir“.

Fakt ist: Österreich ist aufgrund seiner vielen Regionen und klimatischen Gegebenheiten ein Viel-Klima-Staat mit großen Unterschieden im „Terroir“.

 

Das Ergebnis: Österreich bietet hervorragende Lagen für alle international bekannten Sorten - und gleichzeitig die ideale Grundlage für „Geheimtipps.“

 

Gerade die „lange vergessenen“ Rebsorten, wie Zierfandler oder Roter Veltliner bei den Weißweinen, bzw. St.Laurent oder Blaufränkisch bei den Rotweinen, werden heute wieder besonders geschätzt.

 

Und dann gibt es da noch die „Terroir-Juwelen“ wie z.B. edelsüße Prädikatsweine aus der Rebsorte Welschriesling.

 

Für diesen Wein, wie aus für alle anderen hier behandelten Rebsorten und Weine gilt: Sie sollten sich diesen Genuss nicht entgehen lassen!