Heilfasten - Urlaub für Körper, Geist und Seele

Heilfasten, das ist weit mehr, als weniger zu essen. Heilfasten bedeutet, den Organismus von Ballast zu befreien. Und das ist nicht nur gut für den Körper, sondern auch für die Seele. Denn es stärkt den eignen Willen und macht stolz, wenn man stark geblieben ist.

Entgiften, Entschlacken, Entspannen, Entschleunigen. Immer mehr Menschen tun es: Heilfasten. Dabei sind es vor allem Frauen, welche die Vorteile des Heilfastens für sich entdeckt haben und nutzen - obwohl es gerade für das starke Geschlecht ein- bis zweimal im Jahr gut wäre, für eine Woche auf feste Nahrung zu verzichten und statt Bier nur Wasser, Tee, Fruchtsaft, Gemüsebrühe zu sich zu nehmen - zu fasten  und zu entschlacken.
 

Was ist Heilfasten?

Heilfasten entsteht meist aus dem Wunsch nach Reinigung, Entschlackung und Entgiftung des Körpers und des Geistes. Heilfasten kennzeichnet der Verzicht von festen Nahrungsmitteln - mit der Absicht, sich und seinem Körper Gutes zu tun. Daneben kann das Heilfasten aber auch als „Heilmittel“ eingesetzt werden, um die Bekämpfung bestimmter Krankheitsbilder zu unterstützen.
 

Was bewirkt Heilfasten für den Kõrper?

Heilfasten kann zu einer wahren Energiequelle werden. Es aktiviert die Selbstheilungskräfte des Körpers. Und das hat viele Vorteile:  unsere Zellen werden gereinigt, der Körper entschlackt, das Immunsystem gestärkt. Und auch äußerlich kann Heilfasten viel bringen - Haut und Körper können straffer, gesünder, schöner werden. Und das ganz nebenbei.
 

Was bewirkt Heilfasten für den Geist?

Die Ausschüttung körpereigener Hormone machen die Fastenwoche  zu einem positiven Erlebnis. Der Kopf wird freier, der Geist wacher.
 

Wie fastet man richtig?

Wer einmal erfolgreich gefastet hat, der wird zum Wiederholungstäter - meist einmal im Jahr, oft auch mehrmals.  Aber Fasten ist nicht immer gut. Übermäßiges oder falsches Fasten können sogar kontraproduktiv sein. Daher sollte man sich im Zweifelsfall vor dem Fasten-Beginn mit einem Arzt besprechen.
 

Heilfasten zuhause

Wer zum ersten Mal fasten möchte, wird es wahrscheinlich zu Hause ausprobieren. Wichtig vor Beginn der Fastenzeit: In die Materie einlesen und bestimmte Regeln befolgen. Denn Fasten bzw. Heilfasten ist nicht einfach eine „Nulldiät“- sondern ein Vorgang, der genau überlegt werden will.
 

Heilfasten als Kur

Besonders zu empfehlen ist das Fasten ausserhalb der eigenen vier Wände. Denn wer sich auf eine Fasten-Kur begibt, lässt damit automatisch den Alltagsstress hinter sich - was die beste Vorbereitung auf eine Fastenzeit ist, die Körper und Geist erfrischt.
 

Heilfasten und Abnehmen

Man sollte das Osten nicht als den „seelig-machenden“ Weg des Abnehmens betrachten - denn meist hat man das verlorene Gewicht schnell wieder auf den Hüften. Es sei denn, das Fasten wird zum Umbruch, um mit „schlechten“ Gewohnheiten zu brechen und sie durch gesunde Rituale zu ersetzen. Auch hier gilt: Es gibt nichts gutes, ausser man tut es!
 

Welche Fasten-Methoden gibt es?

Heilfasten nach Dr. Buchinger oder Mayr. Das Heilfasten nach Dr. Buchinger basiert auf dem Verzicht von fester Nahrung und stattdessen der ausschließlichen Einnahme von Säften, Gemüsebrühen, Honig, Tees und Wasser. Diese Richtlinien werden seit vielen Jahren erfolgreich angewendet und haben sich im europäischen Raum durchgesetzt.
 

Wie bereite ich mich am besten auf das Heilfasten vor?

Mindestens eine Woche vor Fastenbeginn sollte der körperliche und gedankliche Fastenprozess eingeleitet werden.
 

  • Sind alle benötigten Säfte, Tees oder spezielle Lebensmittel eingekauft?
  • Steht mein Fastenplan bzw. mein veränderter Wochenplan?
  • Habe ich mein Umfeld, meine Familie und Freunde über die kommende Zeit informiert?
  • Will ich während der Zeit arbeiten? Oder sollte ich vielleicht doch lieber Urlaub nehmen?

 

Treten sie am besten schon vor dem eigentlichen FastenBeginn etwas kürzer beim Essen und Trinken - vor allem bei Genussmitteln wie Alkohol, Zigaretten und Süßigkeiten.
 

Wie ist der konkrete Fasten-Ablauf? Was erwartet mich?

Beim Heilfasten schalten sie vom Modus der Nahrungsaufnahme auf den Modus der Entleerung, Entschlackung und Entgiftung. Es kann in der Anfangsphase der Fastenzeit zu Kopfschmerzen und noch leichten Hungergefühlen kommen, die aber meist mit dem 3. Fastentag verschwinden.

Aber, wie beendet man eigentlich eine Fastenzeit? Die Antwort lautet: Langsam. Fangen sie nicht sofort an, wieder alles zu essen, sondern beginnen Sie mit leichter Kost. Sie werden spüren, was richtig für sie ist. Wir könnten Ihnen hier verschiedene Ablaufpläne für das Heilfasten an die Hand geben, was aber den Rahmen sprengen würde.

Ob sie 4 Tage, 7 Tage oder weit aus länger Fasten möchten, liegt ganz bei Ihnen und erfordert jeweils andere Vorbereitung, sowie unterschiedliche Ernährungs- und Verhaltensmaßnahmen. Bitte informieren Sie sich selbst über den Fachbuch-Handel und die hier angegeben Kontaktadressen. Wir wünschen Ihnen gutes Gelingen und eine gesunde, für Sie erbauliche, Fastenzeit!