Was zur Hochzeit anziehen?

Kleid und Bekleidung zur Hochzeit, ein Thema, das fasziniert, aber auch wie ein Fass ohne Boden ist. Meist stellen sich Fragen über Fragen:
 

  • Welches Brautkleid passt wirklich zu mir?
  • Will ich ein Brautkleid, das der momentanen Mode entspricht?
  • Was trägt der Bräutigam? Und was der Brautvater?
  • Warum sollten sich die Brautpatin und die Brautjungfern beim Styling ein bisschen zurückhalten?
  • Warum sollte man sich als Brautmutter und Mutter des Bräutigams lieber absprechen?
  • Wie lautet der Dresscode für die geladenen Gäste?
     

Sie sehen, ein Thema mit vielen Facetten. Daher hier die wichtigsten Stichworte zum Thema Hochzeitsbekleidung:
 

Die Bekleidung des Brautpaars

Was trägt die Braut?

Für eine märchenhafte Hochzeit kann man gar nicht früh genug anfangen, sich Gedanken über das Brautkleid zu machen, sowie diverse Modelle an- und auszuprobieren. Und damit es keinen Streit zwischen Braut, Trauzeugin, Brautmutter und eventuell sogar noch dem Bräutigam gibt, lautet die Devise schlicht: Die Braut hat immer recht!Sprich: Der Geschmack der Braut ist ausschlaggebend.

Hier auf vias vitae findet die Braut alles, was sie sich im Bezug auf ihr ganz persönliches Brautkleid erträumt. Und damit die Suche nach dem Hochzeitskleid nicht schwerer wird als nach der Liebe des Lebens, hier einige Gedanken dazu:
 

Muss es ein Brautkleid in Weiß sein?

Ursprünglich war das Weiß nicht wirklich weiß. Im Jahr 1600 heiratete Maria de Medici den französischen König Heinrich IV. Sie trug dazu ein eierschalenfarbenes Brautkleid mit goldenen Stickereien und löste so einen Trend aus. Seit dieser Zeit ist Weiß die „Hochzeits-Farbe“ und gilt als Symbol für Jungfräulichkeit, Unschuld, Reinheit und unsterbliche Liebe. Aber erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts setzte sich das weiße Brautkleid bei Frauen aus allen Schichten durch.

Auch heute noch ist Weißdie gängigste Farbe für ein Brautkleid, allerdings kann die Braut heute ganz individuell auch anders-farbig heiraten, oder einen dezenten Farbton wie z.B. „rosa“ in verschiedenen Stufen zum Farbthema der Hochzeit erheben. Und natürlich kann sie einen weißen Stoff in der Absicht wählen, ihn nach der Hochzeit umzufärben.

Ebenfalls muss es nicht unbedingt ein Brautkleid mit Unterröcken, Stickereien und Spitze sein. Genauso hat ein schlichtes, weißes Kleid im Stil der 60er Jahre oder ein leichtes Leinenkleid seinen Reiz.


Was trägt der Bräutigam?

Neben dem Brautkleid ist das Outfit des Bräutigams das wichtigste Kleidungsstück während der Hochzeits-Feierlichkeiten. Der Bräutigam sollte natürlich erstklassig und außergewöhnlich gekleidet sein - dabei soll er sich aber wohlfühlen, locker und cool auftreten.

Klar ist, dass man sich im Vorfeld mit seiner Verlobten abstimmen sollte. Aber: Welcher Kleidungsstil letztendlich für den Bräutigam der richtige ist, entscheidet sich erst beim Anprobieren der folgenden Outfits:


Der Hochzeitsanzug

Der Vorteil des Anzugs: mit ihm ist man den ganzen Tag über richtig gekleidet. Auch als Bräutigam ist man keinesfalls „under dressed" im Anzug, denn er kann überaus elegant sein. Schwarz, Dunkelblau oder Grau wirken souverän, elegant und seriös. Ein schmeichelnder Schnitt und edler Stoff sind dabei ein „Must have“ und machen Anzug und Bräutigam zu etwas ganz besonderem. Dezente Accessoires sind erlaubt - solange die Gäste das nicht als Aufforderung verstehen, sich gegenseitig im Bereich Schmuck und Einstecktücher zu überbieten.


Der Smoking - stylish und klassisch

James Bond lässt grüßen. Wer einen Smoking auf der Hochzeit trägt, entscheidet sich für den klassischen, aber gleichzeitig höchst lässigen Auftritt. Für noch mehr Aufsehen sorgt ein Smoking mit weißem Jackett! Bitte nicht vergessen: Notwendige  Accessoires für den Smoking sind eine Fliege und der Kummerbund.


Extravagant - im Cut, Stresemann und Frack

Der Cutaway, auch als ‚großer Bruder‘ des Stresemann bezeichnet, sieht dem Frack sehr ähnlich, denn beide haben ein Schwalbenschwanz-Sakko.

Beim Cutaway ist das Sakko entweder schwarz oder dunkelgrau und wird gemeinhin zu einer gestreiften Hose getragen. Dazu gehört außerdem eine hellgraue Weste und ein Hemd mit Kläppchenkragen. Die Krawatte zum Cutaway ist traditionell silbergrau. Dazu trägt man auch heute noch einen schwarzen oder silbergrauen Zylinder und eine weiße Blume im Knopfloch.

Im Gegensatz zum recht modernen Stresemann ist der Cutaway ein traditioneller und sehr festlicher Anzug, der häufig auch bei Hochzeiten zum Einsatz kommt. Aber wie der Stresemann wird er nur tagsüber getragen. Der Bräutigam muss sich für die Hochzeitsfeier am Abend daher umziehen. Er trägt dann z.B. einen Smoking oder Frack, der in der Hierarchie der Anzüge an oberster Stelle steht. Er wird nur zu festlichen Veranstaltungen am Abend getragen.


Trauzeugen-Outfit

Ob die eigene Schwester, die beste Freundin, der Kindergartenfreund oder der „Best Buddy“: Die Trauzeugen sind bei der Hochzeit von entscheidender Bedeutung, denn sie haben die Aufgabe, der Braut und dem Bräutigam nicht nur vor- und während der Hochzeit zur Seite zu stehen, sondern zeitlich weit darüber hinaus.

Diese Verbundenheit sollten sie bereits während der Hochzeitsfeierlichkeiten zeigen. So sollte das Kleid der Trauzeugin und auch das Outfit des Trauzeugen auf das Brautpaar abgestimmt sein.
 

Der perfekte Look für männliche Trauzeugen

Solange sich der Trauzeuge daran hält, dass er nicht eleganter als der Bräutigam aussehen sollte, kann er alles tragen.

Wählt der Bräutigam zum Beispiel einen Frack, dann trägt der Trauzeuge einen Smoking oder Anzug, um seine „Stellung“ zu demonstrieren. Beide wirken ebenso zeitlos wie elegant. Ein „Muss“ für Männer sind dazu Krawatte oder Fliege – aber bitte farblich abgestimmt auf das Gesamt-Outfit.

Übrigens: Ein absolutes No-Go ist ein weißer Anzug – außer das Motto der Hochzeit ist Weiß - sowie Sportschuhe und Freizeithemden zum Anzug.
 

Das beste Outfit für weibliche Trauzeugen

Idealerweise sollte sich der Look der Trauzeugin von dem Stil der anderen Gäste abheben, damit ihre besondere Position erkennbar ist. Keinesfalls sollte das aber dazu führen, dass sie sich dadurch optisch in den Vordergrund schiebt. Wie gesagt: Alle Aufmerksamkeit gebührt der Braut! Wenn die Braut es nicht anders sagt, sind weiße Kleider daher ebenso tabu, wie cremefarbene oder elfenbeinfarbige Outfits.

Auch sollte die Trauzeugin nicht nicht zu viel Haut zeigen. Das würde dem seriösen, festlichen Anlass einer Hochzeit nicht gerecht werden. Ein absolutes No-Go für die Trauzeugin ist ein schwarzes Kleid!


Was sollte die Trauzeugin dann tragen?

Zuerst einmal sollten sie sich mit den Brautjungfern (sofern vorgesehen) darauf verständigen, für welchen Look sie sich entscheiden. Die Treuzeugin wählt darauf basierend ein etwas auffallenderes Modell, als das der Brautjungfern.

Anderenfalls könnten Trauzeugin und Brautjungfern Kleider wählen, die zu einem festgelegten Farbschema der Hochzeit passen. So kann jede Frau ihr Kleid frei wählen und genau das tragen, was in Schnitt und Farbton am besten zu ihr passt.


Bekleidung der Eltern und Großeltern

Was trägt man als Brautmutter bzw. Mutter des Bräutigams?

Ob moderne, kreative oder klassische Hochzeit: Die Brautmutter und die Mutter des Bräutigams sollten darauf achten, dass sie bei der Hochzeit nicht die gleiche Farbe tragen. Generell tut man allen Hochzeitsbeteiligten einen Gefallen, wenn die Brautmutter ihr Kleid zuerst kauft und dann die Mutter des Bräutigams über die Farbe, die Länge und den Stil des Kleides informiert. Koordinieren Sie den Kauf dieses wichtigen Kleides so, dass beide Mütter harmonisch nebeneinander wirken - sonst ist Ärger häufig vorprogrammiert.


Was trägt man als Brautvater bzw. Vater des Bräutigams?

Die Väter dürfen ruhig gleich oder ähnlich gekleidet sein - Hauptsache sie sind nicht zu leger angezogen. Generell verweisen wir auf unsere Vor- und Ratschläge zur Bekleidung des Hochzeitspaten und des geladenen Gastes.


Dresscode für die Gäste

Als geladener Gast sollte man in der Vorfreude auf das Hochzeitsfest nicht vergessen, dass man nicht selbst heiratet. Das bedeutet: Gut aussehen ist Pflicht - aber nicht besser als Braut oder Bräutigam! Generell sollte sich jeder Hochzeitsgast an gewisse Grundregelnhalten.
 

Hochzeits-Dresscode für Frauen

Im Bezug auf das Kleid lautet die oberste Regel: Als Gast zieht man kein weißes Kleid zu einer Hochzeit an! Das gilt natürlich auch für Creme und Elfenbein-Farben und vor allem für schwarze Kleider. Ansonsten sind (fast) alle Kleiderfarben und Schnitte erlaubt.

Auch sollte man auf auf übermäßigen Schmuck oder ein zu extravagantes Kleid mit tiefem Dekolleté verzichten. Und bitte nicht vergessen: Wenn man nicht weiß, ob das Wetter mitspielt, sollten eine Jacke oder eine Stola mitgenommen werden.


Hochzeits-Dresscode für Männer

Was zieh’ ich nur an? Diesen Satz hört man ja eher vor dem Kleiderschrank der Damen. Aber vor einer Hochzeit kann der Dresscode auch die Männerwelt schon mal aus der Ruhe bringen. Cut oder Stresemann? Anzug oder Smoking? Krawatte oder Fliege? Oder reicht ein weißes Hemd zur Jeans?

Die Hochzeitskleidung für den Mann ist auch sehr vielfältig. Hier hilft es sich mit Bräutigam und Trauzeugen abzusprechen. Tragen alle gemeinsam Smoking, also Schwarz und Weiß? Oder ist die Hochzeit leger und bei der Farbwahl von Anzug und Krawatte etwas offener? Hier hilft nur nachzufragen - oder als erstes auf die Hochzeits-Einladung zu schauen. Meist steht da genau, was zu tragen ist. Vermutlich ist ein dunkler Anzug oder Smoking angesagt. Eine einheitlich elegante Kleidung trägt zur feierlichen Stimmung bei und sieht auf Fotos besonders gut aus.

Apropos: Bitte kümmern sie sich frühzeitig um ihren Wunsch-Photographen. Schließlich sollen es die schönsten Hochzeitsportraits werden - die man ein Leben lang immer wieder begeistert ansieht.
 

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