Firmung

Wenn wir in der Taufe die Zusage Gottes bekommen, Du bist von Anfang an eine Tochter/ein Sohn Gottes, Du bist von Gott genau so geliebt, wie Du bist bzw. in der Erstkommunion mit dem Thema unserer vielfältigen Lebensbedürfnisse konfrontiert werden, so markiert die Firmung eine weitere wichtige Lebensstation: Sie ist verbunden mit dem nicht so leichten Entwicklungsprozess der Pubertät, der Entwicklung des Kindes hin zum jungen Erwachsenen. Einschneidende körperliche und seelische Veränderungen prägen diesen Lebensabschnitt und machen unsere Jugendlichen besonders sensitiv für die Veränderungen in ihrem Leben und ihrer Umwelt.

Das macht in den Augen der Erwachsenen der Umgang mit ihnen besonders herausfordernd und „schwierig“. Die Firmung will in diesem Zusammenhang die Jugendlichen in einem ganz besonderen Sinn bestärken, indem die katholische Kirche durch die Spendung der Firmung unseren Jugendlichen zusichert, dass Gott auch weiterhin mit ihnen alle Wege – die geraden, krummen oder gar den einen oder anderen Ab- und Seitenweg – mitgeht und sie nicht allein lässt, einerlei, ob Eltern, Freunde oder die Welt der Erwachsenen insgesamt diese Wege verstehen können oder nicht.

Die Firmung hat mit dem Heiligen Geist zu tun, der in der Firmspendung als Geschenk Gottes den Jugendlichen auf ihren Lebensweg mitgegeben wird – als Inspiration, als Mut zur eigenen Individualität und Besonderheit, vielleicht sogar zur eigenen Schrägheit oder Verschrobenheit. Dieser Geist steht für die tiefe innere Kraft aus der Unangepasstheit des eigenen Lebens, trotz aller Bemühungen der Gesellschaft, uns zu reglementieren und an die vielfältigsten „Notwendigkeiten“ anzupassen. Die Firmung – recht verstanden – ist ein religiöser Akt der Rebellion und des Widerstandes der Jugend gegen die Erwachsenen und ihren oftmals überwältigenden Forderungen an sie. Sie bestärkt in diesem Sinne unsere Jugendlichen, zu sich und ihrer individuellen Besonderheit zu stehen und sie nicht verschämt zu verstecken.

In der kirchlich-katholischen Tradition kann die Firmung ab dem 12. Lebensjahr gespendet werden. So sieht es das zumindest das kirchliche Recht vor. Im Regelfall gehen Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren zur Firmung. Im Gegensatz zur Vorbereitung auf die Erstkommunion verläuft die Vorbereitung auf die Firmung und ihre Feier in den allermeisten Fällen über die jeweiligen Pfarren und nicht in den Schulen. Daher empfehlen wir Ihnen, mit Ihrer Wohnpfarre Kontakt aufzunehmen, wenn Sie gemeinsam mit Ihrer Tochter oder Ihrem Sohn sich dazu entschließen, die Firmvorbereitung ins Auge zu fassen. Wir raten Ihnen dringend dazu, nicht aus gesellschaftlicher Konvention oder kirchlicher Tradition heraus Ihr jugendliches Kind zur Firmung quasi zu „überreden“. Seien Sie bitte besonders aufmerksam auf das, was Ihre Tochter oder Ihr Sohn wirklich will! Die Firmung und alles, was mit ihr verbunden ist, soll in größtmöglicher Freiheit und Freiwilligkeit geschehen. An dieser Stelle muss eines klargestellt werden, weil es immer wieder zu Missverständnissen kommt: Für eine etwaige spätere kirchliche Heirat brauchen Ihre Kinder keine Firmung! Im kirchlich-pragmatischen Sinne „taugt“ die Firmung zu gar nichts. Sie ist lediglich ein notwendiger Bestandteil für ein etwaiges Patenamt, das im Zuge der Taufe eines Kindes übernommen werden soll.

Haben Sie sich zusammen mit Ihrem jugendlichen Kind dazu entschlossen zur Firmung zu gehen, dann empfehlen wir Ihnen als nächsten Schritt sich in Ihrer Wohnpfarre zu melden. Am besten tun Sie das zu Beginn des Schuljahres im Herbst. Die Sekretariate in den Pfarren sind sehr darum bemüht, Sie in allen weiteren organisatorischen Schritten zu begleiten.

Wir wünschen Ihnen, und ganz besonders Ihren Jugendlichen, die Kraft des Heiligen Geistes, der immer ein Geist der Unangepasstheit und der Kraft aus den Quellen unserer jeweiligen Besonderheit ist. Die Bestärkung Gottes für unsere individuellen und vielfältigen Ausprägungen werden sie zusammen mit Ihren Kindern in der Firmung feiern. 

 

Kramer Herrgott

Kleine Kapelle und wunderschöner Aussichtsplatz in das Tal der Wangauer Ache bis zum Mondsee

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Winterwanderweg Bad Goisern

Der Traunreiterweg, ideal und einfach zum Winterwandern.Ein sehr leichter ebener Fußweg entlang des Traunufers bringt Sie von Bad Goisern in die Ortschaft Weißenbach. Sie wandern den selben Weg wieder zurück zum Ausgangspunkt.Der Weg wird im Winter geräumt.Wanderkarten zur Dachstein Salzkammergut Region bestellen ...

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