Advent & Nikolaus

Auf Weihnachten hin schauen. Vier Sonntage vor Weihnachten beginnt die Adventszeit. Sie ist ganz ausgerichtet auf die Ankunft Jesu am Heiligen Abend. Advent leitet sich vom dem lateinischen Wort "advenire" ab, das "ankommen" bedeutet. Der Advent ist die Zeit, in der wir Christen auf die Ankunft des Sohn Gottes warten.

Noch im Mittelalter war die Adventszeit eine strenge Fastenzeit. Davon ist heute nicht mehr viel übrig. Allerdings sind bis heute die Messgewänder wie in der Fastezeit violett, die Farbe der Buße. Ausnahme ist der dritte Adventsonntag "Gaudete", an die Farbe Rosa getragen wird. "Gaudete" heißt "freut euch". Der Sonntag heißt nach Paulus Brief an die Philipper: "Freut euch im Herrn zu jeder Zeit! Noch einmal sage ich: Freut euch!" (Phil 4,4)


Feste und Feiertage im Advent

Die heilige Barbara
Schon am 4. Dezember feiern wir die heilige Barbara. Barbara, die einen Märtyrertod gestorben ist, wurde bereits sehr früh verehrt und das Brauchtum hat sich über fast zwei Jahrtausdende bis heute erhalten. So ist es üblich am Barbaratag Kirsch- oder Apfelzweige abzuschneiden und in Wasser zu stellen. Blühen die Zweige bis Weihnachten, bringt dies Glück. Die Zweige erinnern an Barbara in ihrer Gefangenschaft. In der Zelle, während sie auf ihre HInrichtung wartete, soll Barbara einen verdorrten Kirschzweig mit einem Tropfen Wasser benetzt haben, worauf der Zweig zu blühen begann und ihr Trost spendete.

Der heilige Nikolaus
Am 6. Dezember gedenken wir dem heiligen Nikolaus von Myra. Um ihn ranken sich unterschiedlicheste Legenden, deren Zentrum aber immer ist, dass er drei Kinder durch eine anonyme Gabe vor einem schlimmen Schicksal bewahrt hat. Insofern ist es auch heute sehr passend, dass Nikolaus vor allem ein Fest für Kinder ist. Nikolaus von Myra wurde um 280 Patara in Lykien geboren. Der Ort liegt in der heutigen Türkei. Nach dem Tod seiner Eltern an der Pest, verschenkte Nikolaus sein Vermögen an die Armen. Nikolaus gilt als Schutzpatron der Reisenden und Seeleute und vor allem der Kinder und Schüler, der Mädchen und Frauen.

Heute ist es Brauchtum, dass entweder am Vorabend oder in der Früh des 6. Dezembers Gaben für die Kinder - meist Süßigkeiten - geschenkt werden. Beliebt sind dabei Schokoladennikoläuse, die einen Bischof darstellen.

Der bedrohliche Begleiter des heiligen Nikolaus, der Krampus, hat übrigens nichts mit dem christlichen Fest zu tun. Er kam erst später dazu. Einst gab es die heidnische "Frau Percht", die Gut und Böse verkörperte. Im Rahmen der Christianisierung wurde daraus der belohnende Nikolaus und der strafende Krampus. Bis heute gibt es in Österreich das Brauchtum von Perchten- und Krampusläufen.

8. Dezember Maria Empfängnis
Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria. Gefeiert wird die unbefleckte Empfängnis Mariens, also jener Tag, an dem die Großmutter Jesu, Anna, seine Mutter Maria empfangen hat. Der 8. Dezember ist ein Hochfest und arbeitsfrei, allerdings haben die Geschäfte geöffnet und es ist heute einer der stärksten Einkaufstage vor Weihnachten. Nichtsdestotrotz ruft die Kirche dazu auf, den Tag ruhig zu begehen.


Brauchtum im Advent

Der Adventkranz

Vom dichten Brauchtum im Advent ist der Adventkranz noch einer der jüngeren Bräuche. Entstanden ist der "Kranz" in Norddeutschland und hatte 24 Kerzen. Nach dem 1. Weltkrieg breitete sich die Idee in ganz Europa aus. Sonntag für Sonntag lädt uns der Adventkranz ein, kurz innezuhalten, eine weitere Kerze anzuzünden und somit Licht in die Welt zu bringen, wie Jesus, auf dessen Ankunft wir warten, Licht gebracht hat.

In katholischen Gegenden ist es üblich einen Adventkranz mit liturgisch passenden Kerzen zu haben, so sind drei Kerzen violett, nur die dritte Kerze am Sonntag "Gaudete" ist durch die Freude aufgehellt und rosa. Allerdings gibt es Adventkränze in allen Formen, Farben und aus allen Materialen. Es muss nicht immer klassischer Tannenzweig sein. Viele Pfarren bieten auch gemeinsames Adventkranzbinden und anschließende Adventkranzsegnungen an.

Der Adventkalender
Um die Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert erschienen die ersten Adventkalender auf dem Markt. Als "Weihnachtsuhr" sollten sie die Zeit bis zum 24. Dezember verkürzen und nahmen Bezug auf die Weihnachtsgeschichte. Der Adventkalender verbreitete sich schnell. Die ersten Varianten hatte allerdings wenig mit den heutigen - mit Süßigkeiten gefüllten - Exemplaren zu tun, die kaum noch religiösen Bezug haben. Sondern es waren Papierkalender mit christlichen Bildern.

Zum Glück gibt es auch heute Anbieter von Adventkalendern, die es verstehen christliche Motive, es geht immerhin die Zeit bis Weihnachten, mit dem Wunsch von Kindern und Erwachsenen nach Süßigkeiten zu verknüpfen. Auch alternative Adventkalender, die täglich einen besinnlichen Spruch oder ein Gebet enthalten erfreuen sich zunehmender Beliebtheit.

Die Roratemesse
Eine Besonderheit im katholischen Raum im Advent sind die Roratemessen. In aller Früh, noch vor Arbeitsbeginn kann man einen Gottesdienst besuchen, bei dem die Kirche oft nur von Kerzenlicht erleuchtet ist und so eine kleine Auszeit vom Alltag nehmen. Viele Pfarren bieten danach auch ein gemeinsames Frühstück an. Eine absolute Empfehlung für die Adventszeit.

Adventmärkte
Adventmärkte sind in Österreich fixer Bestandteil des Brauchtums vor Weihnachten. Neben kulinarischem Angebot werden auf den meisten Märkten Christbaumschmuck Kerzen, Adventkränze, aber auch passende Geschenke für Weihnachten verkauft. Oft finden Märkte in Kombination mit Adventsingen von Chören oder Blasmusikgruppen statt oder werden von Pfarren veranstaltet.
 

Landerlebnisgarten

Produkte: Adventkränze, Türkränze, Schwemmholzsachen, Metall: Christbäume, Seifen, Gestecke beim AdventmarktEröffnungswochenende, 1. Adventwochenende

Kontakt
Ahornweg 28
5311 Innerschwand am Mondsee

Andrea Birglechner / Petra Pfau

Produkte: Handgefertigte Töpferarbeiten3. Adventwochenende

Kontakt
Pflegerstraße 3/5
5310 Mondsee am Mondsee

Soziales und Kulinarisches

Schmankerlroas - Adventmarkt Mondsee- Lions Club- Vereine & Feuerwehren des MondSeeLandes- Verein der Mondseer Krapfenbäckerinnen

Kontakt
Dr. Franz Müller Straße 3
5310 Mondsee am Mondsee

Tel: 436232227017

Stille Nacht, heilige Nacht!

„Es war am 24. Dezember des Jahres 1818, als der damalige Hilfspriester Joseph Mohr dem Lehrer Franz Xaver Gruber ein Gedicht überreichte, mit dem Ansuchen eine hierauf passende Melodie für 2 Solostimmen samt Chor und für eine Guitarre-Begleitung schreiben zu wollen." So beschrieb Franz Xaver Gruber 1854 in der „Authentischen Veranlassung“ die Entstehungsgeschichte des Weihnachtsliedes „Stille...

ParkmöglichkeitBesondere Landschaft/AusflugszielMit Öffentliche Verkehrsmittel gut erreichbarGetränkemöglichkeit/Kaffee

Kontakt
Wiener Bundesstr. 23
5300 Hallwang

Tel: +43 662 6688 42