Barocke Pfarrkirche

Bei der Gestaltung dieser stattlichen, schönen Barockkirche waren vor nahezu drei Jahrhunderten bedeutende Meister am Werk.Die Kirche ist ein gelungenes Kunstwerk des Passauer Dombaumeisters Jakob Pawanger, des Freskenmalers Wolfgang Andreas Heindl aus Wels und des Dechant Moritz Prechensteiner aus Sarnthein in Tirol.

Ein Raum von großer Schönheit der barocken Elemente empfängt den Besucher dieser, dem Hl. Johannes dem Täufer geweihten, Kirche. Der Hochaltar stellt eine geschlossene Einheit der barocken Kunst dar und das Altarbild zeigt die Taufe Jesu durch Johannes den Täufer. Im dreijochigen Gewölbe hat der berühmte Freskenmaler Wolfgang Andreas Heindl das Leben des Kirchenpatrons dargestellt. In wunderbarer Harmonie stimmen die Farben der Fresken mit den warmen Tönen des Marmors überein. Viele Jahre war der Kreuzaltar das Ziel von Wallfahrern. Über Gebetserhörungen wurden Protokolle geführt, die im Mirakelbuch, das in der Pfarre aufliegt, festgehalten sind. Das Bild am rechten Seitenaltar hat eine besondere Geschichte. Es ist die Kopie eines Gemäldes von Rubens. Das Orginal hängt in der Galerie Pitti in Florenz. Der Barockkünstler, der aus der Familie der Schwanthaler stammte, hat Christus als Weltheiland dargestellt. Zwei Kunstschätze aus der Werkstatt des Rieder Goldschmiedemeisters J.M. Freudenberger erfreuen uns durch herrliche Emailappliken an einer Kreuzpartikelmonstranz und an einem erlesenen Kelch. Die Emailbilder stellen Szenen aus der Passion Christi dar.

Quelle: Oberösterreich Tourismus GmbH

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