Auerkapelle

Ein Kleinod stellt die Auerkapelle dar, welche auf dem Hügel beim Auergut im Jahre 1822 erbaut wurde.Der Altar stammt höchstwahrscheinlich aus der Kirche in Garsten. Auch sehr wertvolle Statuen, einige von Hans Spindler d. Älteren, zieren den Altarraum. Die in der Mitte des Hauptaltars befindliche Schutzmantelmadonna soll der Stifter, der damalige "Au-Bauer" Simon Scharweger angeblich aus der Gegend um Maria Zell mitgebracht haben.

Zum Auer-Gut unter Simon Scharweger gehörten damals noch die Auer-Mühle, der Zain-Hammer (später Bein-Stampf), das Waldhäusl, das Binder- oder Schusterhäusl, die Auerkapelle sowie 75 Joch Grund. Scharwegers Sohn Johann ließ die Kapelle zusehends verfallen. Nach Johanns Tod zerfiel das Auer-Gut nach jahrelangen Erbstreitereien und die Kapelle mit dem Hügel wurde schließlich 1909 um 350 Gulden an Franz und Johanna Lachner verkauft.

Am 26. Juli 1925 wurde in Dambach ein Verein zur Erhaltung der Auerkapelle (Kapellenverein) gegründet, da man erfuhr, dass die Kapelle über verschiedene Makler an eine andere Glaubensgemeinschaft veräußert werden sollte. Am 9. September 1926 wurde die Auerkapelle vom Kapellenverein gekauft und ist seither in dessen Besitz. Sie wurde 1983 großzügig renoviert, 1997 wurde eine neue Orgel eingeweiht und nun bietet sie sich in seiner lieblichen Schönheit dem Besucher.

Quelle: Oberösterreich Tourismus GmbH

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