Andreaskirche

auch Schimmelkirche genannt, stellt das älteste Kulturdenkmal in der Gemeinde Lenzing dar.
Funde beweisen, bereits 1500 Jahre vor Christus siedelten hier Menschen. Die Römer bauten hier einen Wachturm, die Romanen hielten den Anstürmen der Germanen stand.
 
Die Andreaskirche wie sie sich heute präsentiert wurde 1508 wieder geweiht. Dies deshalb, da es bereits eine Kirche gegeben haben musste als die irischen Mönche im 8. Jahrhundert hier missionierten. Aus dieser Zeit stammt auch der in den Annalen von Mondsee im Jahr 748 genannte Ort Pirhoiwanc = Birkenhügel. Die Fresken in der Kirche zeigen den heiligen Andreas, die Muttergottes mit dem Kind und den Evangelisten Johannes.
 
Bemerkenswert ist das Kreuzrippengewölbe, die Renaissance Kanzel mit den Kirchenlehrern und einige Bilder, darunter eine seltene Darstellung des Stolanus, dem Vater der Mutter Anna.
 
Warum aber der Name Schimmelkirche?
 
Diese Bezeichnung findet Ihren Ursprung in Bayern und soll auf das Läuten der Kirchenglocke durch einen Schimmel der Gefahren wie Feuer oder herannahende Feinde ankündigte, zurückzuführen sein.
 
Eine weitere Erklärung ist.
 
Die Andreaskirche stand immer schon auch für nicht katholische Christen offen - genannt Simultankirche. Daraus wurde im Laufe der Zeit die Schimmel-Kirche.
 
Orthodoxe Christen feiern auch heute noch regelmäßig Gottesdienste in der St. Andreas oder Schimmelkirche.
 
 

Quelle: Oberösterreich Tourismus GmbH

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